Changelog

Aktuell: Engine v2.6 · Score-Modell v2.1. Jede Analyse speichert die Version, mit der sie gerechnet wurde — Score-Änderungen bleiben dadurch auch Monate später erklärbar.

Engine v2.6 + Score-Modell 2.1 — vier Korrekturen an dem, was gemessen wirdEngine v2.6

20. August 2026

„Korrekt kanonisiert" ist jetzt ein eigener Endzustand. Bisher stand bei jeder Parameter-Variante „Canonical setzen", auch wenn der Canonical längst richtig auf die Hauptseite zeigte — im Referenzlauf betraf das 242 von 662 Zeilen, über ein Drittel der Datei. Eine Aufgabenliste, die zu einem Drittel aus erledigten Aufgaben besteht, wird nicht gelesen. Als Beleg muss die Zielseite im Crawl liegen und selbst indexierbar sein; ein Canonical auf eine fremde Domain bleibt ein Prüffall. „Query-Fokus prüfen" springt nicht mehr auf lange Suchanfragen an. Die Regel verlangt die Hälfte der Suchbegriffe in Title oder H1 — bei einem 20-Wort-Prompt aus einem KI-Assistenten ist das nicht unwahrscheinlich, sondern unmöglich. Solche Empfehlungen waren nicht unsicher, sondern strukturell falsch. Die Mindest-Wortzahl lässt sich je Sprache festlegen. Deutscher Text braucht für denselben Inhalt rund 10 % weniger Wörter; mit einer gemeinsamen Schwelle galt die deutsche Fassung als zu dünn, die englische nicht — bei identischem Inhalt. Und die Inhaltsqualität misst drei Dinge anders: Sie zählt die echte Wortzahl statt Wortzahl × Text-Anteil (vorher meldete dieselbe Zeile „248 Wörter" und „~9 effektive Wörter" nebeneinander — die Template-Strafe wurde doppelt berechnet), sie zählt eindeutige interne Links statt aller (vorher zählte jede Navigation mit, die Startseite kam auf 1.667), und die Lesbarkeit trägt keine Punkte mehr: Screaming Frog liefert die englische Flesch-Formel, die deutschen Seiten lagen damit bei 8–12, ihre englischen Zwillinge bei 35–39 — bei gleichem Inhalt. Sie wird weiter angezeigt, aber nicht mehr bewertet. Die H1-Duplikat-Prüfung läuft jetzt pro Sprache: derselbe Personenname auf der deutschen und englischen Teamseite ist kein Template-Fehler.

Betrifft: Alle Voll-Analysen ab diesem Datum. Die Inhaltsqualität ändert ihre Zahlenwerte — das ist der Grund für das neue Score-Modell 2.1: Werte aus älteren Läufen sind mit neuen nicht direkt vergleichbar, jeder Lauf trägt seine Modellversion mit. Die Suchleistung sinkt leicht, wo eine Seite ihre Punkte vor allem aus der Navigation bezogen hat. Bestehende Scores verschieben sich beim nächsten Lauf.

Engine v2.5 — „hreflang prüfen" als eigene KategorieEngine v2.5

20. August 2026

Seiten, die sich ihre stärkste Suchanfrage mit ihrer eigenen Übersetzung teilen, hatten bisher keinen Platz. Bis v2.3 landeten sie als Zusammenlegen-Vorschlag — falsch, denn man kann nicht eine Hälfte eines Sprachpaars entfernen, ohne den jeweiligen Markt zu verlieren. Seit v2.4 fielen sie in „Kein klares Signal" — ehrlich, aber unbrauchbar, denn der Zustand ist sehr wohl benennbar: zwei Sprachfassungen konkurrieren um dieselbe Anfrage, und die Frage dahinter ist eine hreflang-Frage. Genau das sagt die neue Kategorie jetzt, mit der konkreten Gegenseite im Begründungstext. Beide Fassungen bekommen sie — wer nur eine Hälfte im Report sieht, hält sie für einen Einzelfall. Dazu ein neuer technischer Befund für den gefährlichsten Fall: Wenn eine Fassung eines Sprachpaars zum Entfernen vorgeschlagen wird und die andere nicht, ist das nicht ausführbar — wer eine Hälfte auf noindex setzt, verliert den zugehörigen Markt und lässt die hreflang-Auszeichnung der anderen Fassung ins Leere zeigen. Der Befund steht jetzt in der Befundliste des Laufs, statt sich in der Entfernen-Liste zu verstecken.

Betrifft: Alle Voll-Analysen ab diesem Datum, und ausschließlich Seiten, die vorher unter „Kein klares Signal" liefen — die Kategorie kann keine andere übernehmen. Auf datascale.de sind es 10 von 662 Seiten; der Anteil „Kein klares Signal" fällt damit von 16,8 % auf 15,3 %. Marken- und Operator-Suchanfragen zählen ausdrücklich nicht als Beleg für ein Sprachpaar: dass zwei Seiten für den Firmennamen ranken, tun alle Seiten einer Domain. Kein Score ändert sich. Bestehende Scores bleiben unverändert.

GSC-Einstellungen: Regler statt Zahlenfelder — mit Begründung

20. August 2026

Die Einstellungen, die auf Search-Console-Daten wirken, haben ein eigenes Fenster bekommen: Zeiträume und Schwellen als Regler, jeder mit einem Satz, was er tut, und einem aufklappbaren „warum dieser Wert". Obenauf steht die Verteilung der 100 Punkte als Leiste. Sie lässt sich bewusst nicht verschieben — sonst bedeutet „Suchleistung 62" in jedem Projekt etwas anderes —, aber sie erklärt sich jetzt: 80 der 100 Punkte kommen aus Klicks, Impressionen und Position. Genau daraus folgt, warum eine Seite ohne Traffic zwangsläufig wenig Suchleistung hat und warum „kein Traffic" seit v2.4 allein keine Seite mehr entfernt. Zwei Schwellen, die es vorher nur im Code gab, sind damit auch einstellbar geworden.

Betrifft: Nur die Projekt-Einstellungen. Kein bestehendes Ergebnis ändert sich; Änderungen an den Reglern wirken auf den nächsten Lauf, damit ein weitergegebener Report nicht nachträglich andere Zahlen zeigt. Bestehende Scores bleiben unverändert.

Engine v2.4 — fehlender Traffic allein entfernt keine Seite mehrEngine v2.4

20. August 2026

Bisher konnte eine Seite allein deshalb auf „Entfernen" landen, weil sie in zwölf Monaten praktisch keine Suchdaten hatte. Das klingt streng, war aber ein Zirkelschluss: Klicks, Impressionen und Position machen 80 der 100 Score-Punkte aus — wer keinen Traffic hat, hat damit zwangsläufig einen niedrigen Score, und beides wurde als zwei getrennte Belege gewertet. Tatsächlich war es ein einziger, zweimal gezählter Befund. Ab v2.4 braucht eine Entfernen-Empfehlung neben dem fehlenden Traffic einen zweiten, inhaltlichen Befund (zu wenig Text, keine interne Verlinkung, fehlender Title). Seiten, die nur nicht gefunden werden, heißen jetzt „Suchziel definieren" — die ehrlichere Aussage, denn eine Seite ohne Suchauftritt ist entweder bewusst ohne Suchziel geführt oder braucht eines, aber sie ist nicht automatisch überflüssig. Zweite Änderung am selben Tag: „Zusammenlegen" prüft jetzt vier Bedingungen statt einer. Bisher genügte es, dass zwei Seiten für dieselbe Top-Suchanfrage auftauchen — das erzeugte reihenweise Unsinn, weil jede Seite einer Domain irgendwann für den Markennamen rankt und weil deutsche und englische Fassung derselben Seite naturgemäß dasselbe Thema haben. Ab sofort werden Marken- und Domainanfragen ignoriert, Sprachfassungen nie miteinander zusammengelegt, Rank-Tracker-Anfragen mit Suchoperatoren aussortiert, und die schwächere Seite muss auf der Anfrage selbst sichtbar sein. Im Referenzlauf waren vorher 20 von 21 Vorschlägen falsch. Und die 0–100-Kennzahl heißt jetzt „Suchleistung" statt „Content-Score". Der alte Name war schlicht falsch: 80 der 100 Punkte kommen aus Klicks, Impressionen und Position, kein einziger aus der Textqualität. Sichtbar wurde das an Seiten wie /karriere/ — beste Seite der Domain mit 86, bei einer Inhaltsqualität von 11/20. Nebeneinander gestellt lasen sich die beiden Spalten wie ein Widerspruch; tatsächlich messen sie Verschiedenes und lassen sich nicht gegeneinander verrechnen.

Betrifft: Alle Voll-Analysen ab diesem Datum. Die Verschiebung ist groß: im Referenzlauf für datascale.de wechseln 101 von 126 Entfernen-Empfehlungen nach „Suchziel definieren". Die 25 Seiten, bei denen zusätzlich ein Inhaltsbefund vorliegt, bleiben unverändert bei „Entfernen". Wer einen älteren Report weitergegeben hat, sollte ihn neu ziehen: die Entfernen-Liste darin ist nach heutigem Stand zu lang. Zusammenlegen-Vorschläge werden deutlich seltener — auf datascale.de bleibt von 21 keiner übrig, weil dort kein Paar die vier Bedingungen erfüllt. Das ist die richtige Antwort: es gab dort keine belegbare Kannibalisierung, nur gleichnamige Suchanfragen. Die Umbenennung der Kennzahl ändert keinen Zahlenwert — nur die Beschriftung in Tabelle, Report, Vergleich, CSV und Methodik. Bestehende Scores verschieben sich beim nächsten Lauf.

Engine v2.3 — „Suchziel definieren" wird eine eigene KategorieEngine v2.3

19. August 2026

Seit v2.2 unterscheidet die Analyse zwei sehr verschiedene Fälle, sagte das aber nur im Begründungstext: Seiten ohne jeden Suchauftritt in zwölf Monaten (dort ist die Frage präzise — bewusst ohne Suchziel führen oder ein Suchthema definieren) und den ehrlichen Rest, bei dem die Daten wirklich kein Urteil hergeben. Ab v2.3 sind das zwei Kategorien mit eigenem Filter, eigenem Balkensegment und eigenem Kapitel im Maßnahmenplan. Auf datascale.de zerfallen die bisherigen 217 Fälle in 124 × „Suchziel definieren" und 93 × „Kein klares Signal". Gleichzeitig heißt die 0–20-Zusatzbewertung jetzt „Inhaltsqualität" statt „E-E-A-T": Sie misst Text-Anteil, Lesbarkeit, Textmenge, Title, H1 und interne Verlinkung — alles nachprüfbar im Crawl, aber nichts davon ist E-E-A-T. Google sagt selbst, dass E-E-A-T kein Score ist; ein Name, der das behauptet, hält keiner Nachfrage stand.

Betrifft: Alle Voll-Analysen ab diesem Datum. Die Entscheidungslogik ist unverändert — keine Seite bekommt eine andere Behandlung, ein Teil der bisherigen „Kein klares Signal"-Seiten bekommt nur den passenden Namen. Der Zahlenwert der Zusatzbewertung ändert sich nicht. Bestehende Scores bleiben unverändert.

Engine v2.2 — der Rest ohne Suchauftritt wird ehrlich benanntEngine v2.2

18. August 2026

Zwei Nachschärfungen am Review-Split nach dem Abnahme-Pass: Die Query-Fokus-Regel greift jetzt gestaffelt auch bei dünner Datenbasis (10–49 Impressionen) und sagt das im Begründungstext dazu. Und Seiten, die in 12 Monaten praktisch keinen Suchauftritt hatten (unter 10 Impressionen), bekommen statt „Kein klares Signal" die präzise Entscheidungsfrage: bewusst ohne Suchziel führen — oder Suchthema definieren und den Inhalt darauf ausrichten. Hintergrund: Auf datenarmen Domains gibt es für solche Seiten keine ehrliche Suchdaten-Aktion — das Tool erfindet dann keine, sondern stellt die richtige Frage.

Betrifft: Alle Voll-Analysen ab diesem Datum. Kategorien verschieben sich nur minimal (Query-Fokus-Staffel); vor allem werden Begründungen präziser. Bestehende Scores bleiben unverändert.

Klick-Szenario, Demo-Lagebild und Share-Links

18. August 2026

Der Management-Report enthält jetzt ein Klick-Szenario mit Konfidenzbändern statt Punktwerten — die Annahmen sind offen gelegt und in der Lauf-Ansicht verschiebbar, der Rechenweg steht öffentlich in der Methodik. Neu außerdem: ein öffentliches Demo-Lagebild (fiktiver Shop, echte Engine) und Share-Links für Reports (7 Tage gültig, signiert, von Suchmaschinen ausgeschlossen).

Betrifft: Alle Projekte — keine Änderung an bestehenden Ergebnissen. Bestehende Scores bleiben unverändert.

Engine v2.1 — aus „Review" werden benannte AktionenEngine v2.1

17. August 2026

Die Sammelkategorie „Review" ist aufgeteilt: Zusammenlegen, Aktualisieren, Intern verlinken, Query-Fokus prüfen und Kein klares Signal — auf Basis der Top-Suchanfragen je Seite (bis zu 5 pro URL aus der Search Console). Ansichten und Report gruppieren nach vier Hebeln.

Betrifft: Alle Voll-Analysen ab diesem Datum. Bestehende Läufe bleiben unverändert; beim nächsten Lauf verteilen sich frühere „Review"-Seiten auf die neuen Kategorien. Bestehende Scores bleiben unverändert.

Engine v2.0 — Neukonzeption gegen den Google-Stand August 2026Engine v2.0

17. August 2026

Klick-Schutz als harte Abschlussregel (Seiten mit realen Klicks werden nie zur Deindexierung empfohlen), Deindex nur noch mit Kein-Traffic-Nachweis, Paginierung empfiehlt Self-Canonical statt Canonical auf die Basisseite, CTR-Diagnose unterscheidet Snippet-Problem von KI-Übersichts-Konsum. Score-Modell v2.0: Die Wortzahl fällt aus dem Score (Textlänge ist kein Ranking-Faktor), Klicks und Impressionen wiegen dafür stärker.

Betrifft: Alle Projekte. Scores und Kategorien verschieben sich beim nächsten Lauf — der Vergleich zu v1.0-Läufen ist über die am Lauf gespeicherte Version nachvollziehbar. Bestehende Scores verschieben sich beim nächsten Lauf.

Technik-Check ohne Search Console, Crawl-Frische-Wächter, Spalten-Zuordnung

17. August 2026

Projekte ohne GSC-Verbindung können einen Technik-Check fahren (nur technische Befunde, bewusst ohne Score). Alte Crawls werden ab 14 Tagen angemahnt und ab 30 Tagen blockiert. Unbekannte CSV-Spalten aus Screaming Frog lassen sich beim Upload einmalig zuordnen und werden pro Projekt gemerkt.

Betrifft: Alle Projekte — keine Änderung an bestehenden Ergebnissen. Bestehende Scores bleiben unverändert.

Management-Report, Issues-Ansicht und Suchverlauf

16. August 2026

Druckfähiger Report mit Executive Summary, priorisierter To-do-Liste und Maßnahmenplan. Technische Befunde nach Typ und Schwere gruppiert. Suchverlauf über ~16 Monate mit Ereignis-Markierungen (z. B. Relaunch) für Vorher/Nachher-Belege.

Betrifft: Alle Projekte — reine Darstellung, keine Engine-Änderung. Bestehende Scores bleiben unverändert.

Go-Live auf seo.datascale.deEngine v1.0

16. August 2026

Erste Produktivversion: Screaming-Frog-Import, Search-Console-Anbindung (nur Lese-Zugriff), Analyse-Engine v1.0 mit versioniertem Score-Modell, Ergebnistabelle mit Filter und CSV-Export.

Betrifft: Startpunkt — alle späteren Änderungen messen sich hieran. Bestehende Scores bleiben unverändert.